13.07.19 Tralee - Ring of Kerry - Spruch des Tages: "Wir sind da, wenn wir ankommen."
Nach einer ruhigen Nacht begaben wir uns heute morgen wie gehabt um 7:30 Uhr zum Frühstück. Das war das bisher allerbeste Frühstück der Reise: Die Tische waren fein eingedeckt (mit Tischdecken!) und es gab alles, was das Herz begehrt: Cerialien, Wurst Käse, Fisch, Joghurt, frische Früchte und Obstsalat, Brot, Brötchen, Croissants und Feingebäck. Toast und Kaffee standen auf dem Tisch und die warmen Komponenten des Frühstücks bestellte man sich und bekam es frisch aus der Küche.
Auf ging es zum Ring of Kerry. Über kleine Sträßchen fuhren wir durch die Berge von Kerry mit zum Teil wundervollen Ausblicken. Durch Castlemaine ging es über den "Wild Atlantic Way", die längste zusammenhängende Küstenstraße der Welt mit 2600 km.
In Killorglin kamen wir auf den Ring of Kerry, vorbei an der Statue eines Ziegenbocks Namens Puck. Nach ihm benannt ist ein Festival "The Puck Fair".
Der Ring of Kerry ist die schönste Küstenstraße (Panoramastraße) der Welt und ca. 180 km lang. Empfohlen wird es, den Ring gegen den Uhrzeigersinn zu umfahren.
Der Ring of Kerry ist die schönste Küstenstraße (Panoramastraße) der Welt und ca. 180 km lang. Empfohlen wird es, den Ring gegen den Uhrzeigersinn zu umfahren.
Der erste Stopp für heute war "The Red Fox Inn". Dort wurde uns ein Irish Coffee serviert, der erst 1942 auf dem Flughafen in Shannon von dem dortigen Personal "erfunden" wurde.
Der "Red Fox Inn" war ein richtiger Touristen-nepp-ort: Ein kleiner Irish Coffee kostete 6 €!!!, die Aranstricksachen waren fast dreimal so teuer wie sonst überall. Insgesamt standen 12 Busse in der Zeit da, in der wir dort waren. Alles in Allem ein überflüssiger Stopp.
Dafür war der nächste Fotostopp sehr lohnend: Wir hatten einen fantastischen Blick über die Dingle-Halbinsel und die Blakets-Islands. Diese sind seit 1920 jedoch unbewohnt. Zudem saß dort eine Harfinistin, die wunderschöne Musik spielte.
Der nächste Stopp war in dem Örtchen Waterville. Bekannt ist der Ort vor allem dadurch, dass Charlie Chaplin hier oft zu Besuch war. Zu seinen Ehren steht an der Strandpromenade eine Statue von ihm.
Die Bucht von Waterville ist wunderschön und weitläufig und hat teilweise einen Sandstrand. Ich war sogar mit den Füßen im Atlantik! Danach waren meine Füße wunderbar erfrischt und gut durchblutet 😉.
Weiter gings auf dem Ring of Kerry zum gemeinsamen Mittagessen im Scarrif Inn. Unterwegs machten wir noch einen außerplanmäßige Fotostopp an einer Marienstatue mit einem grandiosen Ausblick auf die Bucht von Waterville und in die andere Richtung.
Im Restaurant gab es leckeres, allerdings völlig überteuertes Essen: Irish Stew, Shepards Pie, Fish & Chips etc. Beim Essen hatten wir einen wunderbaren Ausblick bei strahlendem Sonnenschein auf das Meer.
Nach einer Stunde Mittagspause ging es dann weiter auf dem Ring of Kerry.
Zwischendurch legten wir einen weiteren Fotostopp ein, den wir spontan für ein Bild unserer Reisegruppe nutzen:
Durch Caherdaniel hindurch fuhren wir nun auf der südlichen Seite des Rings auf der Ivera Halbinsel. Gegenüber sahen wir die Beara Halbinsel, die teilweise zur Grafschaft Cork gehört und ebenfalls eine Panoramastraße hat.
Unser nächster Stopp war dann im Black Valley an der Kassane Schaffarm. Diese ist ein Familienbetrieb in der 6. Generation.
Dort durften wir an einer Vorführung teilnehmen, wie Evan mit seiner Boarder Collie Hündin Kate die Schafe zusammentreibt. Das funktioniert nur mit Pfiffen und kurzen Kommandos, die der Hund bis zu einem Kilometer entfernt noch hören kann.
Anschließend konnten wir zusehen, wie John ein Schaf geschoren, medikamentiert und markiert hat. Das ging ratzfatz.
Währenddessen erzählte uns Dagmar, eine ausgewanderte Deutsche, die auf der Farm arbeitet, noch viele interessante Details. Nachdem wir einige Lanolincremes käuflich erworben hatten ging es weiter, mitten in den Killarny Nationalpark hinein.
Beim nächsten Fotostopp hatten wir einen tollen Blick über die Killarnyseen.
Weiter gings in abenteuerlichen Serpentinen nach unten, vorbei am Lough Leane zum Muckross House. Dort konnten wir nur die Gärten besichtigen, da im Haus nicht immer Führungen stattfinden.
Ein weiterer Tourihöhepunkt! Die Gärten allerdings sind wunderschön, vor allem die riesigen alten Bäume fand ich sehr beeindruckend.
Im Cafe gab es ein leckeres Softeis, wofür mein Schatz sich extra für mich angestellt hatte😍, sodass es gut gestärkt auf die letzten 40 Kilometer zurück in unser Hotel in Tralee ging, in welchem wir um 17:40 Uhr ankamen.
Abendessen gab es um halb 7. Heute gab es: Gemüsesuppe oder Salat mit Hühnchenbrust oder Terrine mit Rhabarberchutney. Als Hauptgang entweder Irish Stew oder Meerforelle mit Fenchel dazu Knobikartoffeln und Gemüse oder Penne mit Tomatensoße und als Dessert wie immer dreierlei Torte. Es war mal wieder super lecker.
Nach dem köstlichen Essen gingen 11 von uns zum Siamsa Tire, ein irisches Volkstheater. "Es sind nur 300 Meter dorthin, über die Straße dann geradeaus, dann einmal rechts und schon sind wir da. Das kann man gut in 10 Minuten laufen." So der O-Ton von unserem lieben Gideon!
Haha! Wir rannten im Stechschritt hinter ihm her! Wie sich herausstellte, hatte Gideon vergessen zu sagen, dass es 4x 300 m sind!!!!
Im Theater wurden wir gut unterhalten mit irischer Musik, Steptanz und Gesang, ganz ähnlich wie gestern, nur nicht ganz so mitreißend.
Zurück gingen wir aber ganz gemütlich, vielleicht auch ein wenig dem Irish Coffee geschuldet, den es for free in der Pause gab.
Nun folgte der obligatorische Absacker in der Bar, dann fielen wir todmüde in unsere Betten.





























Kommentare
Kommentar veröffentlichen