14.7.19 Tralee - Adare - Rock of Cashel - Dublin (mit Stadtrundfahrt)
Nach einem ausgiebigen, leckeren Frühstück machten wir uns bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein auf unsere letzte Etappe mit Gideon und John und unserem Bus nach Dublin.
Gideon erklärte uns zunächst in aller Ausführlichkeit den Plan für den heutigen Tag, anschließend noch den Ablauf in Dublin für Montag und Dienstag.
Um 9:00 Uhr überquerten wir die "Grenze" von der Grafschaft Kerry in die Grafschaft Limerick mit ca. 195000 Einwohnern.
Um 9:45 Uhr machten wir Stopp in Adare, dem schönsten Städtchens Irlands.
Wir hatten nun 45 Minuten Zeit, das Städtchen mit den hübschen Häuschen und Cottages zu erkunden, Andenken zu kaufen (Peter hat sich 2 neue Caps aus Tweed gegönnt😉) und uns zu 'entledigen'.
Weiter gings durch die Grafschaft Limerick.
By the way: Die Limericks kommen zwar aus der Grafschaft Limerick, aber nicht aus der Stadt, sondern aus dem Ort Croom!
Wir kamen auch durch Tipperary, eine Stadt in der gleichnamigen Grafschaft. Gideon stimmte sofort das passende Lied an: "It's a long way to Tipperary".
Nächster Stopp "The Rock of Cashel" eine Anlage aus dem 4. Jahrhundert. Hier wurden früher die Hochkönige gekrönt.
1101 wurde Cashel zum Bischofssitz, da die Römer im 12. Jahrhundert in Irland die Macht hatten.
Später hat Heinrich VIII die Anglikanische Kirche gegründet, da wurde Cashel eine protestantische Kirche, mit einer weiteren Unterbrechung zum Katholizismus. 2011 war Queen Lisbeth hier zu Besuch, da sie Vorfahren von hier hat. 2015 bis 2017 wurde Cashel restauriert., erkennbar an dem nunmehr helleren Stein. Wir konnten nun für ca. 90 Minuten den Rock of Cashel erkunden. Einige nahmen auch die Gelegenheit für eine Führung durch die Carmacs Chapel wahr, oder schauten einen Film.
Anschließend gingen wir gemeinsam zum Essen ins Rock House; jeder bestellte sich selbst was er mochte. Peter und ich teilten uns eine Pepperonipizza.
Um 14:30 Uhr fuhren wir wieder los nach Dublin, unserer Endstation.
Unterwegs unterhielt uns Gideon mit interessanten Fakten und Anekdoten zum Thema irische Politik, Tanz und Musik ( das hat Gideon sich extra bis zum Schluss für uns vorenthalten - O- Ton😂).
Auf der Autobahn kamen wir zügig voran, sodass wir noch einen kleinen Stopp an einer Raststätte einlegen konnten um uns mit Kaffee, Getränken und Eis zu versorgen und natürlich konnten wir uns auch wieder entledigen. Interessanterweise gab es an dieser Raststätte, laut Berichten, Urinale mit Wasserhahn und Seifenspender, ob auch ein Trockengerät vorhanden war, entzieht sich meiner Kenntnis.
Ankunft in Dublin um 17.00 Uhr.
Dublin hat ca. 1 Million Einwohner, die Grafschaft Dublin hat 2 Millionen. Dublin ist Austragungsort für die EM 2020.
Stadtführung Dublin in Stichworten:
Der Fluss durch Dublin heißt Liffey (126 km lang).
Phoenix Park ist der größte und älteste öffentliche Park in Europa. Darin befindet sich such der Dublin Zoo.
Vor uns fuhr ein Hop on Hop off - Bus von DoDublin: Gideon O-Ton: "Da können sie ihren Bus sehen, so sieht er aus, zumindest von hinten!"
Im Präsidentenpalast brannte Licht, das heißt nicht, dass sie vergessen haben die Lampen auszuzünden (O-Ton Gideon)....
Guiness Brauerei: 1759 hat Arthur Guiness sein erstes Ale gebraut. Das Guiness (aus Wasser aus den Wicklow Mountains, dazu Gerste, Malz, Hefe und Arthur Guinness🤭!) kam erst später dazu. Die Brauerei war bis 2013 in Privatbesitz.
St.John's Lane Church hat den höchsten Kirchturm in Dublin.
Four Courts ist das Gerichtsgebäude.
Ha' Penny Bridge führt nach Tempelbar.
The Spire ist mit 121,2 Metern die größte Innenstadtnadel der Welt und wurde 2002 zum Millenium gebaut.
O' Connell Bridge ist die einzige Brücke Europas, die so lang wie breit ist.
Trinity College 1592 eröffnet durch die Königin. Es ist die älteste Universität Irlands und eine der ältesten in Europa.
Das 'Irish Whisky Museum' ist gegenüber des Haupteingangs des Trinity Colleges.
Fotostopp an der meist fotografierten Tür Irlands am Fitzwilliam Square Nr.46. Hier ist jetzt die peruanische Botschaft untergebracht.
St.Patricks Cathedral wurde im 13. Jhdt. errichtet, dort hat der heilige Patrick getauft.
Eine weitere Kathedrale: Christchurch Cathedral.
Weitere Sehenswürdigkeiten; Dublin City Hall und Dublin Castle.
Nach dieser sehr informativen und lustigen Stadtrundfahrt verabschiedete sich Gideon von uns. Wir hatten so viel Spaß mit ihm, dass wir ihn vermissen werden.
Ankunft im Hotel "The Gresham Plaza": 18:00 Uhr.
Im Hotel bekamen wir unsere Tickets für morgen und für die Fahrt zum Flughafen und letzte Instruktionen und Tipps, dann wurden wir unserem Schicksal überlassen 😥.
Tschüss Gideon, machs gut und bleib wie du bist!
Für die Statistiker unter uns:
Mitreisende: 38, davon 10 Sachsen
Reiseleiter: 1 (Alter: gerade 48 geworden)
Busfahrer: 1
Bus: 1
Koffer/ Reisetaschen: 40
Hotels: 7
Gefahrene Kilometer: 1857
Toilettenstopps: 23
Sehenswürdigkeiten: ca. 40
Witze und Versprecher von Gideon: viele
Getrunkene Guiness: noch viel mehr
Nachdem wir uns in unseren Zimmern eingerichtet hatten, zwischendurch kam ein Anruf von der Rezeption, die nachfragten, ob alles in Ordnzng sei, trafen wir uns zu zwölft in der Lobby und zogen los, um etwas zu essen und zu trinken zu bekommen. Wir landeten ca. 200m weiter in der Murrays Bar. Dort fanden wir tatsächlich im Keller, unter goldener Decke, einen Tisch für uns alle. Bei Guiness und leckerem Essen verging die Zeit wie im Fluge.
Anschließend trennten sich unsere Wege: Peter, Irmhild, Malte und ich gingen mit Susanne und Roland die O'Connell Street bis zur Ha'Penny Bridge. Unterwegs sahen wir viel seltsames Volk: von Burkaträgerinnen über Obdachlose und Betrunkene, sowie Groß und Klein war alles unterwegs. An der Brücke verließen wir Susanne und Roland und gingen zurück Richtung Hotel. Irmhild und Malte gingen in ihr Zimmer, während Peter und ich im Pub "Madigans" noch einen Absacker nahmen.
Vor dem Hotel trafen wir Birgit und Dieter wieder und beschlossen, noch auf einen Whisky ins Murray's zu gehen. Dort saßen wir bis halb 12 auf der sehr lauschigen Terrasse und unterhielten uns angeregt.
Um wieder in unser Hotel zu kommen, mussten wir am Eingang unsere Zimmernummer und unseren Namen sagen; ein komisches Gefühl.
Nach einem ereignisreichen Tag voller neuer Eindrücke fielen wir um 24:00 Uhr todmüde ins Bett.

















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